WIDER-GEHER

Eine Hommage an den Jiddischen Autor
ISAAC BASHEVIS SINGER
zum 100. Geburtstag 2004

EIN HÖR-& SEHSPIEL von Burkhart Seidemann
 
Szenenfoto: WIDER-GEHER

„In die Zukunft musst du rückwärts gehen, damit du die Vergangenheit nicht aus den Augen verlierst“, so lautet ein jiddisches Sprichwort.

Als wider das Vergessen gehende und als Wiedergänger einer verlorenen, ostjüdischen Welt begegnen uns die äusserst gegenwärtigen Gestalten des Isaac Bashevis Singer.

Ohne ihn leibhaftig auf die Bühne zu stellen, huldigen die WIDERGEHER dem Literatur-Nobelpreisträger von 1978, der alt geworden, um das eigene Erinnerungsvermögen bangt, denn: Gedächtnis ist meine Heimat.
Die Untoten aus Geschichte und eigenen Geschichten bedrängen den Autor in dessen letzter Nacht – mit von ihm selbst seinen Gestalten in den Mund gelegten Worten – und er – gleichfalls mit Texten aus seinem umfangreichen Werk – versucht ihnen und sich selber Rechenschaft zu legen;
Antworten auf die Frage nach der wahren Heimat des Menschen und der der Menschlichkeit.


Mit Isanna Bruck-Fischmann, Mark Aizikovitch, den Musikern Aleksandr Babenko, Nikolai Javir, Oleg Roschin
und der Stimme von Karsten Troyke

EINE INSZENIERUNG DES HACKESCEN HOF THEATERS
Mit einer Förderung durch die Senatskulturverwaltung.

 
© Foto: © bei den Autoren + +Foto: A. GrüßA


Philomimos e.V. · Franz-Jacob-Str. 2b · 10369 Berlin · Tel./Fax: (030) 283 25 87

hackhof @ gmx.de

Gestaltung und Aktualisierungen: © 2003-2017 • Andreas Rohde