Ildebrando Biribo - der Souffleur
 

Tragikomödie von Emmanuel Vacca

interpretiert von Wolfram von Bodecker

 
Plakat: Ildebrando Biribo - der Souffleur
Szenenfoto: Ildebrando Biribo - der Souffleur
 

Ildebrando Biribo ist Souffleur der Welturaufführung von „Cyrano de Bergerac“ am 28. Dezember 1897. Am Ende der Vorstellung im Pariser Théâtre de la Porte St. Martin findet man ihn tot in seinem Souffleurkasten. Der „große Manitu“ erlaubt dem toten Biribo für eine Stunde zurück auf die Erde zu kommen, um unwiderruflich die Bilanz seines ereignisreichen Theaterlebens ziehen zu können.
Eine komödiantische Hommage an das verschwindende Metier des Souffleurs.

Bekannt als eine Hälfte von Théâtre Mimo Magique, kennt man Wolfram von Bodecker als vorzüglichen Pantomimen, der nicht nur seine Ausbildung an der legendären Schule von Marcel Marceau erhielt, sondern auch der Companie Marcel Marceau angehört. Mit Silence! erhielt Mimo Magique den Publikumspreis des ersten Theaterfestes der Pantomime im Hackeschen Hof-Theater.
Mit seinem Solo über den Souffleur Ildebrando Biribo zeigt von Bodecker im Hackeschen Hof-Theater die deutsche Uraufführung der Tragikomödie von Emmanuel Vacca. Bodecker überrascht nicht nur durch eine brillante mimische Umsetzung, sondern auch durch ein sensible Bearbeitung des deutschen Sprechtheatertextes. Gemeinsam mit Veronika Sandkühler zeichnet er sich verantwortlich für die deutsche Übersetzung des französischen Originals.

Emmanuel Vacca über sein Buch ’Ildebrando Biribo oder Ein Hauch für die Seele’: „…Ildebrando Biribo war Souffleur. Dieser Beruf berührt mich, weil er in meinen Augen all das verkörpert, was ich mir vom Theater wünsche. Die Hingabe, die stille Liebe für den Akt des Schauspielens, für das Wort ebenso wie für die Bewegung. Im Akt des Soufflierens und in dem Begriff ’soufflieren’ an sich, liegen für mich die Instinkte des Lebens und des Todes – das Leben einhauchen und der letzte Atemzug – die Idee von Aufmerksamkeit und Zuhören. ...“

  Wolfram von Bodecker
 · 1969 in Schwerin geboren
· schon frühzeitig wird die Magie wichtigstes Hobby
· ab 1985 erste Engagements über Konzert- und Gastspieldirektionen als zaubernder Conferencier
· 1992 Wechsel nach Frankreich
· dreijährige Ausbildung an der „Ecole Internationale de Mimodrame de Paris, Marcel Marceau“
· 1995 Diplomabschluß und Aufnahme in die „Nouvelle Compagnie de Mimodrame Marcel Marceau“
· zahlreiche Touren mit der Compagnie Marcel Marceau im Stück „Chapeau Melon“ brachten ihn nach Tokyo, Taiwan, London, Paris, München, Valencia, Caracas ...
· tricktechnischer Berater Marcel Marceaus
· 1996 beginnt die Zusammenarbeit mit Alexander Neander, es entstehen mehrere Projekte
· 1997–1998 Festivals und Tourneen
· 1999 Publikumspreis „Fest der Pantomime“ Berlin

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