Das wundersame Leben des Herschel Sommerwind

Jiddische Narrengeschichten nach Itzik Manger

Übersetzung aus dem Jiddischen von Andrej Jendrusch

Szenenfoto Das wundersame Leben des Herschel Sommerwind

Ein Trotzkopf, ein Spassvogel, ein staunender Narr, der von Missgeschick zu Missgeschick stolpernd sein Glück einfach selber macht, und nicht erwachsen werden will.

Der jiddische Poet Itzik Manger hat ihn sich vom Leib geschrieben, den sich in der Welt zurecht wundernden Luftmenschen Herschel. Er ist ein Teil seiner selbst, ein hellwacher Träumer, der jede Zeile des Lebens ins

Wunderbare verzaubern kann, der sich gegen die Trübsinnigkeit der Welt mit listigen Kinderaugen verteidigt und es faustdick hinter den tapferen Ohren hat.

In der Tradition der jiddischen Hochzeits-Spassmacher und Stegreif-Spieler, der Badchanim, Marschalkess und der musikantischen Klezmorim ballanciert das Ensemble über die Zeilen von Itzik Mangers verschmitzten Texten hinaus in eine vergangene Welt, die aus anderen Augen gesehen, noch mit anderem Verstand erlebt wurde.

EINE INSZENIERUNG DES HACKESCEN HOF THEATERS

mit:

Bettina Schubert, Burkhart Seidemann, Andrei Sur (Violine)

 
© Foto: Albrecht Grüßm


Philomimos e.V. · Franz-Jacob-Str. 2b · 10369 Berlin · Tel./Fax: (030) 283 25 87

hackhof @ gmx.de

Gestaltung und Aktualisierungen: © 2003-2017 • Andreas Rohde