über uns


Das HACKESCHE HOFTHEATER in seiner bisherigen Form gibt es nicht mehr. Es wurde Anfang 2006 geschlossen. Der Trägerverein Philomimus e.V. existiert weiter und organisierte bereits mehrere Klezmerfeste in den Storkower Bögen in Berlin-Lichtenberg.


Der ursprüngliche Text der früheren Spielstätte folgt hier:

Das HACKESCHE HOFTHEATER besteht seit 1993 als freie Künstlerinitiative. Hervorgegangen aus dem Pantomimen-Ensemble des Deutschen Theaters Berlin wandte sich die Truppe um Burkhart Seidemann von Anbeginn der von der jiddischen Kultur geprägten Tradition dieses Berliner Stadtviertels zu.

Eingang Hackesches Hoftheater
JIDDISCHE KULTUR AM HISTORISCHEN ORT
JIDDISCHE MUSIK & JIDDISCHES LIEDTHEATER


gehören zu den Markenzeichen des HACKESCHEN HOFTHEATERS

Seit Bestehen gehört die Pflege jiddischer Kultur ins Repertoire. Hier im historischen Scheunenviertel und der angrenzenden Spandauer Vorstadt war jiddisch geprägtes Leben, war jiddische Kultur über mehrere Generationen bis zu ihrer Vertreibung und Vernichtung im Dritten Reich heimisch. Hier gab es seit Ende des vor-vergangenen Jahrhunderts nicht wenige jiddische Theater, immer wieder Auftritte durchreisender Truppen und hier gibt es seit 1993 wieder wöchentlich wenigstens drei Konzerte mit jiddischer Musik und die „Tage der jiddischen Musik“ zu Anfang jeden Jahres, sowie den fast zweimonatigen JIDDISCHEN MUSIK SOMMER. Mit inzwischen fast 200 Klezmer-Konzerten und Jiddischen Lieder Programmen pro Jahr ist das HACKESCHE HOFTHEATER damit europaweit ohne Vergleich.

Fast gleichzeitig begannen engagierte Künstler im Hackeschen Hoftheater auch wieder jiddisches Theater zu spielen. In Bezug zur Tradition des jiddischen Volkstheaters entstanden hier bereits mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Inszenierungen. JIDDISCHES LIEDTHEATER ist inzwischen zu einem weit über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus bekannt gewordenen Markenzeichen dieser kleinen Berliner Spielstätte in den Hackeschen Höfen geworden.

Es gehört zu den Wundern dieser Stadt, dass nach der Shoa, dass nach Vertreibung, Vernichtung und Zerstörung auch in Berlin wieder jüdisches Leben zu Hause ist. Mit der Hinwendung zur jiddischen Kultur - einer dem alten Mittelhochdeutsch entstammenden jüdischen Diasporakultur, die sich zu einem Stück Weltkultur entwickelt hat - ist im Hackeschen Hoftheater Berlin, an einem historischen Ort, ein besonderes Zeichen gesetzt, das sich zunehmend auch internationaler Anziehung und Aufmerksamkeit erfreut.

Ein Theaterkonzept also mit historischen und mit sehr gegenwärtigen Gründen und dem unermüdlichen Werben um Unterstützung seiner Arbeit nach allen Seiten.



Es gibt die schöne chassidische Legende von den 36 Gerechten, welche das Weltgebäude mit zu tragen haben, weil es die frommen - wie die Legende freimütig einräumt - allein nicht Vermögen und der Ewige ohnehin seit Anbeginn der Welt diese Aufgabe an die Menschen abgetreten hat.

Und so gibt es die Möglichkeit, das Hackesche Hoftheater in seiner Weltwunder-schweren Schwierigkeit, sich absolut selbst finanzieren zu müssen, zu unterstützen, denn es ist ein gemeinnütziger Verein, der Spendenbescheinigungen ausstellen darf.
Wo und Wie? - Nehmen Sie Kontakt auf!

 

 


Philomimos e.V. · Franz-Jacob-Str. 2b · 10369 Berlin · Tel./Fax: (030) 283 25 87

hackhof @ gmx.de

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